Zahl des Monats April: 86 Prozent

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86 Prozent der Wohngebäude im ostfriesischen Landkreis Aurich sind Einfamilienhäuser. Damit befindet sich dieser Landkreis nach Angaben des statistischen Bundesamtes an der Tabellenspitze, wenn es um den höchsten Anteil an Einfamilienhäusern innerhalb Deutschlands geht. Gefolgt vom angrenzenden Kreis Leer (85,9 %) und dem ebenfalls an der Nordsee gelegenen, rund 90 Kilometer von Hamburg entfernten Kreis Dithmarschen (85,5%).

Während insgesamt gesehen in Deutschland der Anteil der Einfamilienhäuser allmählich sinkt, da seit 2005 ein größerer Anteil der neugebauten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern entsteht, ist in Ostfriesland offenbar noch nicht viel von dieser Entwicklung zu spüren. Ob die Forderung der Hamburger Grünen, sich vom Modell Einfamilienhaus wegen der größeren Klimaschädlichkeit und des höheren Flächenverbrauchs langsam zu verabschieden, mit der statistischen Dominanz von Einfamilienhäusern gerade in der Nordseeregion irgendwie in Zusammenhang gebracht werden kann, sei dahingestellt.

Betrachtet man hingegen zum Vergleich einmal den Glücksatlas (2020 erschien die mittlerweile 10. Auflage im Auftrag der Deutschen Post), wird schnell klar, dass auch der höchste Glücks-Index innerhalb Deutschlands seit Jahren unverändert bei den Menschen im Norden bzw. an der Nordseeküste zu finden ist, ungeachtet eines leichten allgemeinen Rückgangs der „Glückspunkte“ im Zuge der Coronakrise. Ob es wohl das besondere – viel beneidete, aber neuerdings auch geschmähte – Glück der Hauseigentümer ist, das sich in dieser Glücksbilanz niederschlägt?

 

 

Mehr Informationen zum Anteil der Einfamilienhäuser am Wohnungsbestand in Deutschland finden Sie hier:

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/02/PD21_N015_44.html

https://www.wiwo.de/finanzen/immobilien/statistisches-bundesamt-anteil-der-wohnungen-in-ein-und-zweifamilienhaeuser-ist-weiter-gesunken/26950836.html

https://www.cash-online.de/sachwertanlagen-immobilien/2021/einfamilienhaeuser-der-deutschen-liebster-wohntraum-wird-seltener-realitaet-als-frueher/559428

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

Wir übernehmen keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität dieser Angaben.

Foto: © Csaba Nagy/Pixabay.com

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