Endlich ins eigene Zuhause: Förderprogramm für junge Familien
Der Traum vom eigenen Zuhause scheint für viele Familien aktuell schwer erreichbar: hohe Kaufpreise und steigende Finanzierungskosten machen den Schritt in die eigenen vier Wände oft zur Herausforderung. Doch genau hier setzt das Förderungsprogramm „Wohneigentum für Familien – Bestandserwerb“ – besser bekannt als „Jung kauft Alt“ – an und schafft neue Perspektiven.
Das Programm richtet sich gezielt an Familien, die kein neues Haus bauen, sondern eine bestehende Immobilie kaufen möchten. Gefördert wird dabei der Kaufpreis inklusive Grundstückskosten. Die notwendige Sanierung erfolgt anschließend über separate Finanzierungsbausteine.
Das Besondere: „Jung kauft Alt“ verbindet zwei wichtige Ziele. Einerseits wird jungen Familien der Weg ins Eigenheim erleichtert, andererseits werden ältere, sanierungsbedürftige Immobilien wieder mit Leben gefüllt. Gerade in etablierten Wohngebieten oder kleineren Städten ergeben sich dadurch attraktive Chancen – denn Bestandsimmobilien sind oft günstiger als Neubauten und bieten gleichzeitig viel Gestaltungsspielraum.
Wer kann die Förderung nutzen?
Damit Familien von dem Förderprogramm profitieren können, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Im Haushalt muss mindestens ein minderjähriges Kind leben, die Immobilie muss selbst genutzt werden und darf die einzige Wohnimmobilie der Familie in Deutschland sein.
Auch das Einkommen spielt eine Rolle: Die Grenze liegt bei 90.000 Euro jährlich für Familien mit einem Kind und erhöht sich für jedes weitere Kind um 10.000 Euro.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der energetische Zustand der Immobilie. Zum Zeitpunkt der Antragstellung muss laut Energieausweis mindestens die Effizienzklasse F, G oder H vorliegen. Der Antrag wird noch vor dem Kauf über einen Finanzierungspartner gestellt. Nach der Zusage haben Familien bis zu viereinhalb Jahre Zeit, die Immobilie energetisch zu modernisieren – etwa auf den Standard Effizienzhaus 85 EE oder Effizienzhaus Denkmal EE.
Mit der richtigen Planung ins Eigenheim
Die Höhe des Förderkredits richtet sich nach der Kinderzahl: Bis zu 100.000 Euro sind bei einem Kind möglich, bis zu 125.000 Euro bei zwei Kindern und bis zu 150.000 Euro ab drei Kindern.
Da weder Kaufnebenkosten noch Sanierungskosten über dieses Programm abgedeckt werden, ist eine durchdachte Gesamtfinanzierung entscheidend. In der Praxis wird „Jung kauft Alt“ deshalb häufig mit weiteren Förderbausteinen kombiniert – etwa mit zusätzlichen Wohneigentumsprogrammen oder Förderungen für energetische Sanierungen.
So entsteht Schritt für Schritt ein solides Finanzierungskonzept – und der Traum vom eigenen Zuhause rückt für viele Familien wieder in greifbare Nähe.
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Hinweise
In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.
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Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora
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